Berichte über das Inline Camp Sardinia 2008
Erfahrungsbericht von Peter Anders..... sehr zu empfehlen!
Besser hätte man die Woche auf Sardinien nicht beschreiben könne, ein Bericht von Peter Anders Speed Team Alzenau. (PDF download)
Hier gibt es die Bilder zu den Camps 2008
Hallo Ricky, Hallo Sebastian, hallo Experts-Teamer
Gerne möchte ich Euer Angebot und die Gelegenheit nutzen, ein persönliches Fazit nach einer erlebnisreichen Woche bei meinem ersten Inline Camp auf Sardinien zu ziehen.
Ganz kurz: Es war einfach SUPER GEIL KLASSE TOLL !!! :o))
"Etwas" ausführlicher: Vor über 10 Jahren habe ich damit begonnen, zu "versuchen", mir das Skaten selbst beizubringen. Als ich dann 2002 zum ersten Mal in Hamburg live einen Skate- Marathon als Zuschauer miterleben durfte, da hat es mich gepackt, dieses Kribbeln, einmal selbst mit dabei zu sein und so bin ich im gleichen Jahr in Berlin meinen ersten Marathon geskatet.
Aber es hat bis zum letzten Frühjahr gedauert, einen Verein wie die Halstenbeker zu finden, die mir dargelegt haben, was Skaten eigentlich wirklich ist, wie es funktioniert und was diesen Sport und sicher auch das Lebensgefühl drumherum ausmacht. Da galt es aber erst einmal, die Technik und das Koordinationsvermögen - welche eigentlich gar nicht vorhanden waren - deutlich zu verbessern. Die Entwicklung war zu meiner eigenen Überraschung rasant, was auch von den Vereinskollegen - zum Teil auch neidvoll - beobachtet wurde, da ich vieles schnell und effektiv umsetzen konnte, was aber natürlich auch in der hohen Qualität der Ausbildung, der Kompetenz der Trainer (z.B. Claudia) und dem gesamten Umfeld des Vereins begründet ist.
Über die Erfahrungsberichte der Vereinskollegen bin ich dann auch auf die EXPERTS IN SPEED und die INLINE CAMPS auf Sardinien aufmerksam geworden und ich wollte damit die Gelegenheit nutzen, mich auf die neue Saison vorzubereiten und Neues dazu zu lernen, aber auch einfach auf einem ganz anderen Weg neue Leute kennenlernen.
Meine Erwartungen an das Camp waren schon ziemlich hoch, aber sie wurden noch bei weitem übertroffen. Dies ist wie folgt begründet:
Angefangen mit der Unterbringung in diesem tollen Hotel in faszinierender Landschaft habt ihr eine Oase entdeckt, die besser nicht sein könnte für solch ein Inline Camp. Der Service, die Atmosphäre und vor allem das Buffet ;o) des Hotels ließen keine Wünsche offen, an diesen Zustand kann man sich ganz schnell gewöhnen!
Ganz besonders möchte ich mich für die hervorragende Organisation bedanken! Begeistert hat mich dabei vor allem der Anspruch, mit dem dieses Camp gestaltet wird, die Art und Weise, wie die Teamer auf die Teilnehmer eingehen, wie das Training inhaltlich gestaltet und vor allem die Art und Weise wie es vermittelt wird: Die gesunde Mischung aus Spaß, Ehrgeiz, Toleranz und Rücksichtnahme, technischem Anspruch und guter Laune hat besonders überzeugt! Man merkt jedem Teamer an, dass er/sie diesen Sport "lebt" und dieser Enthusiasmus steckt an. Auch die Spontanität und Flexibilität auf das Wetter zu reagieren und ein tolles Alternativprogramm anzubieten, hat überzeugt und hat auch mir als Erstteilnehmer die Möglichkeit gegeben, gerade in den ersten Tagen mit den verschiedenen Leuten schnell in Kontakt zu kommen.
Sehr positiv war in dieser Woche sicher auch die große Teilnehmerzahl, so dass für jeden Teilnehmer die richtige Leistungsgruppe dabei war. Für mich sicher positiv war auch, dass ich in meiner Gruppe leistungsmäßig nach meiner Einschätzung etwas über dem Durchschnitt lag, was mir die Gelegenheit gab, größtenteils locker mitfahren zu können und dabei auch mal Landschaft und Aussicht genießen zu können, mich auf die eigene Technik zu konzentrieren oder die Schwächeren in der Gruppe zu unterstützen. Dennoch hat mir diese Woche im Camp auch neue Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit aufgezeigt!
Ganz wichtig in der Ausbildung war für mich, dass unvoreingenommen "die ganze Wahrheit" durch die Videoanalyse ans Tageslicht kommt. Aus den Gesprächen mit anderen Teilnehmern und meiner persönlichen Reaktion auf diese Analyse habe ich feststellen dürfen, dass einige Teilnehmer - mich selbst eingeschlossen - sehr viel für sich mitnehmen konnten, um zukünftig die eigene Technik zu verbessern.
Trotz der Größe der Gruppen war immer Zeit für Einzelgespräche mit den Teamern oder anderen Teilnehmern, um weiter an der Technik zu feilen oder einfach nur Erfahrungen auszutauschen oder Spaß zu haben. Die Ausfahrten haben die Möglichkeit gegeben, die Erkenntnisse direkt umsetzen zu können und die abschließende Spiegelbustour mit Videoaufzeichnung gab die Chance, das Gelernte zu überprüfen bzw. gibt einen Anhaltspunkt für das weitere Training, jederzeit sich die eigenen Schwächen noch mal selbst anschauen zu können.
Und eins vermiss ich: Diesen leckeren Cappucino :o))
Was hat mir das Inline Camp 2008 auf Sardinien letztendlich gebracht:
Auf jeden Fall jede Menge Spaß, tolle neue Bekanntschaften und Freundschaften und viele Erkenntnisse darüber, wie ich meine Skatetechnik verbessern kann.
Nach den Erfolgen im letzten Jahr habe ich gedacht, dass dieses sicher nicht mehr so bewegend wird, aber ich habe von Euch eine lange Aufgabenliste mit auf den Weg bekommen, die es nun abzuarbeiten gilt.
Danke Dir - Sebastian - für das "BAM - BAM - BAM" - also den richtigen Abdruck :o)) Denn die ersten Erfolge werden bereits jetzt schon sichtbar. Nun kann ich meine Kraft viel effektiver einsetzen, was mir am vergangenen Wochenende beim Berliner Halbmarathon Platz 41 unter den Fittness-Skatern eingebracht hat und ich zusammen mit Leuten aus der Gruppe 1 vom Patrick ins Ziel eingelaufen bin, die sonst schon geduscht waren, wenn ich ins Ziel eingerollt bin. :o)) Alleine dies eröffnet mir neue Perspektiven, einfach den bisherigen Weg weiter zu gehen.
Erkannt habe ich zudem auch, dass meine Trainingsvorbereitung im Frühjahr nicht zielgerichtet genug war, da ich zu viel Kraft- und zu wenig Ausdauertraining betrieben habe, was ich im Camp und beim Halbmarathon deutlich zu spüren bekommen hab.
Abschließend - nach dieser doch nicht all zu knappen Mail ;o) - möchte ich einfach noch mal DANKE sagen und ich freue mich schon aufs nächste Jahr, in dem ich auf jeden Fall wieder mitkommen möchte zum Capo Caccia.
Bevor ich diese Email jedoch endgültig beende, möchte ich noch kurz auf den Teamer meiner Gruppe 3 den Urs Hochstrasser eingehen: Ich beobachte gerne sehr interessiert Menschen in ihrem Gruppenverhalten. Ohne die anderen Teamer in ihrer Leistung zu schmälern, möchte ich sein Teamer-Verhalten besonders lobend herausstellen: Die Art und Weise, wie er die Gruppe geführt hat, sie motiviert hat, den Team-Gedanken gestärkt hat, den Teilnehmern zum einen die Freiheit gegeben hat, locker rollen zu lassen und aber andererseits gleichzeitig Grenzen gesetzt hat, damit die Gruppe nicht auseinanderreißt, die ganze Gruppe stets im Blick zu haben und gleichzeitig die Schwächeren wieder heranzuführen, die Mischung aus Spaß und Lockerheit gleichzeitig wieder zu verbinden, technische Aspekte des Skatens zu vermitteln, hat mich sehr stark beeindruckt. Es gibt nicht viele 26jährige skatende Informatik-Studenten, die ein Sozialverhalten wie er an den Tag legen! Demnach bitte unbedingt wieder als Teamer einladen! DANKE! (Bitte leitet dies auch an ihn weiter!)
So, jetzt ist aber Schluss! :o))
Danke und Gruß aus Hamburg
Carsten
Buongiorno liebe Skaties,
es hat Spaß gemacht eine Woche mit Euch zu skaten und anschließend noch zwei Tage die schönen Berge des Capo Caccia unsicher zu machen - natürlich mit meiner Kamera in der Hand.
Eine kleine Auswahl der entstandenen Fotos hat in meiner Homepage Platz gefunden. Schaut mal rein!
In diversen Sparten der Homepage sind auch Bilder aus den Camps 2006 und 2007 zu finden. Die werdet Ihr sicher erkennen.
Über eine Rückmeldung zu den Fotos und der Webseite (am besten im Gästebuch der Homepage) würde ich mich freuen.
Ciao, bis bald - spätestens auf Capo Caccia
Siggi SDSDSDSDSDSDSD
Hallo Sebastian, hallo Ricky,
wollte mich nochmal ganz herzlich für die tolle Zeit auf Sardinien bedanken. Ihr habt mit Eurem Team der Woche eine ganz besondere Note und Athmosphäre verliehen, die es mir sehr schwer machen wird, nicht zum "Wiederholungstäter" zu werden ;-)).
Gruß außem Ruhrpott
Gloria

