Steffi Pipke mit Silber bei Masters WM in Frankreich

Steffi Pipke, Eva Wagner & Sylvia...
Bei nahezu idealen Wetterbedingungen machten sich am Sonntagvormittag in Dijon gut 300 Starter und Starterinnen ab 35 Jahren auf die Jagd nach den Medaillen der Senioren-Weltmeisterschaft. Für die Marathondistanz, auf der in Anschluss auch der Weltcup gestartet wurde, mussten 19 Runden auf teils rauem und löchrigem Asphalt zurückgelegt werden. Für die Zuschauer an der breiten Allee erwies sich diese Strecke jedoch als ideal, kamen doch die Fahrer gleich 38 Mal an ihnen vorbei, so dass es jederzeit packende Attacken (insbesondere bergauf) und beindruckende Geschwindigkeiten (bergab) zu bestaunen gab.
Für die Expertinnen war Steffi in der AK 40 (in Dijon noch unschöner als U50 bezeichnet) mit 3 weiteren deutschen Fahrerinnen am Start. Das Rennen wurde von Beginn an mit einem hohen Tempo gestartet. Steffi setzte unterstützt durch die anderen deutschen Fahrerinnen Runde um Runde Attacken, und schon bald hatte sich ein 4-köpfiges Feld mit einer Österreicherin (Eva Wagner) und drei Deutschen abgesetzt. Das Tempo wurde weiter hoch gehalten, immer wieder mit Ausreissversuchen begleitet. Zwischenzeitlich konnte sich Steffi auch immer mal wieder von der Konkurrenz distanzieren, doch die Österreicherin erwies sich als zäh und kämpfte sich immer wieder heran. In der letzten Runde konnte sich Steffi wieder absetzen und lange Zeit sah es auch so aus, als könnte der Vorsprung die 2 km bis ins Ziel gerettet werden. Wenige hundert Meter vor dem Ziel bekam sie jedoch die vielen verschossenen Körner der zahlreichen Ausreissversuche zu spüren, und die Österreicherin und Steffi lieferten sich einen packenden Zielsprint in dem jeder mal die Rollen vorne hatte. Erst auf den letzten Metern musste sich Steffi dann mit einer Zeit von 1:18h von der Österreicherin um Sekundenbruchteile geschlagen geben.
Während Eva Wagner erschöpft im Ziel liegen blieb feierten die drei deutschen Fahrerinnen trotz des knapp verpassten Titels die Plätze 2-4 (Stephanie Pipke, Sylvia Ordowski, Gabi Schwarz), wenige Minuten später kam Silke Zimmermann als 5. ins Ziel.
Insgesamt waren die World Master für die Deutschen ein großer Erfolg. Neben einer Goldmedaille für Albrecht Bauer in der AK 60, gab es zwei Silber und drei Bronzemedaillen.
