Die Wasserschlacht von Berlin

Das Damenfeld auf dem Weg durch...
Am Anfang des Tages war das Wetter noch recht erträglich, aber es entwickelte sich zu einem strömenden Regen ca. 2h vor Start des Rennens. Jeder sucht schutzt vor dem Regen um noch schnell die Regenrollen aufzuziehen. Endlich rennbereit machen wir uns auf den Weg zum Start, einmal um den Tiergarten um vorne im A-Block zu landen. Es sind doch recht viele Damen am Start und auch viele gute. Der Startschuss - es geht los, die ersten Meter auf der Straße des 17. Juni sind sehr rutschig. Es ist schnell klar, das Rennen ist kein normales Damenrennen in dem sich alle einig sind und in einer Reihe fahren. Viele Tempowechsel, viele Positionswechsel, der strömende Regen, einige Stürze und Ausreißversuche prägen das Rennen.
Trotz des Wetters stehen viele Leute an der Straße und halten sich anscheinend durch anfeuern warm, denn die Stimmung ist spitze, vor allem in der Friedrichstraße und am Potsdamer Platz. Das Tempo wird auch auf den letzten Kilometern nicht langsamer, kein großartiges Belauern, alle wollen nach vorn - so geht es in Richtung Zielgerade. Jetzt die letzte Kurve auf die Straße unter den Linden, es scheint als ist der Zeilsprint hier schon eröffnet. Katja ist relativ weit vorn positioniert. Sabrina und Jako arbeiten sich noch von hinten vor, nehmen als erste die linke Durchfahrt durch das Brandenburger Tor, aber stehen jetzt im Wind, keine Chance gegen den Zug, ganz nach vorn aufzuschließen. Katja schlägt sich gut durch, aber im Zielsprint passiert einiges... Im Endeffekt Platz 13 (Katja), 15 (Sabrina) und 17 (Jako). Es gewinnt Giovanna Tuchiarelli vor Cecilia Baena und Katharina Rumpus (4. Hilde Goovaerts, 5. Sabine Berg). Ein spannendes Rennen!
Das war der letzte Wettkampf für das deutsche Nationalteam vor der WM in Columbien - wir wünschen viel Erfolg!!! Besondere Grüße an Kathi, die durch den starken dritten Platz und Fairness aufgefallen ist.
Im Männerrennen vertraten Frank und Tilo die Experts-Farben. Bei den schwierigen Bedingungen und einem gnadenlosen Ausscheidungsfahren konnte sich Frank am längsten in der Spitze halten und kam auf einem sehr guten 40. Platz mit nur 4min Rückstand zum Sieger ins Ziel. Tilo folgte kurz dahinter auf Rang 48.
